Am Morgen nach dem Frühstück haben wir ausgecheckt und fuhren nach Toledo.
Die Stadt kam uns sehr geisterhaft vor. Die Strassen menschenleer.. sehr komisch. Lucien wusste sofort, weshalb diese Bänke eine Stange in der Mitte haben… damit die Obdachlosen nicht auf den Bänken schlafen können. Wir fanden das alle recht krass. Nach einer kurzen Runde zu Fuss beim öffentlichen Park und dem Baseballfeld entlang, holten wir unser Auto wieder ab und fuhren zum Toledo Firefighter Museum. Bei einem Stolperer rissen meine Sandalen und ich musste auf die Flipflops ausweichen… das heisst, neue Sandalen müssen gefunden werden…
Die Eingangstüre war geschlossen, aber mit einer Klingel versehen. Kaum geklingelt wurden wir gefragt, auf welcher Seite wir stehen und kurz darauf öffnete uns ein älterer Herr die Türe. Als er erfuhr, dass wir aus der Schweiz kommen, war er begeistert. Er zeigte uns, wie früher Feuer gemeldet wurde. Es war sehr spannend. Wir erfuhren auch, dass er der letzte Kaptain der Wache war, bevor sie geschlossen wurde. Dann meinte er, sie hätten momentan Kids vom Sommercamp da, wir sollen nur hochgehen und uns anschliessen, was wir gerne taten.
Wir kamen genau richtig, um zu lernen wie man sich bei einem Feuer verhält. Die Kids spielten ein Set ab… es war herrlich zum zuschauen. Als sie fertig waren, schauten wir noch den unteren Stock an. Es hatte sich herumgesprochen, dass drei Schweizer zu Besuch sind und wir wurden persönlich durchgeführt und uns wurde alles erklärt. Es war unglaublich interessant!
Das Museum kostet keinen Eintritt und wird nur durch Spenden finanziert. Wir spendeten sehr gerne ebenfalls einen Betrag.
Nach einem Mittagessen beim Dinner Bob Evans besprachen wir, ob wir ins Kunsthaus oder in den Zoo gehen sollen. Lucien wollte lieber in den Zoo.
Leider war der Zoo eher enttäuschend. Die Attraktion am Hochseil durch den Afrikateil war leider geschlossen. Genau das wäre etwas gewesen, dass es bei uns nicht gibt. Aber dafür konnte Lucien Giraffen füttern und der Bär konnte beim Bad genossen werden.
Der angekündigte Regen kam dann auch wellenartig und um halb sechs fuhren wir weiter zum nächsten Hotel.
Das war ja eine Überraschung.. ein pinkes Castle ?. Die Zimmer sehr hübsch.
Da alle Lust auf California Pizza Kitchen hatten, fuhren wir zum ca 20 Minuten entfernten Restaurant. Das Essen war wie gewohnt phantastisch…
Es regnete so extrem, dass wir trotz Sprint vom Restaurant zum Parkplatz total durchnässt waren.
Interessant ist, dass wir alle per SMS die Flutwarnung für die Area wo wir sind, erhalten haben. Das klappt ja ausgezeichnet hier…
Und prompt war auf dem Rückweg zum Hotel eine Unterführung überschwemmt und wir mussten einen Umweg fahren.
Wir sind gespannt wie das Wetter morgen ist. Heute war es nämlich trotz Gewitter extrem heiss.
































