Inzwischen haben wir einige Regionen in den Staaten besucht und jede hat ihre Vor- und Nachteile, Besonderheiten und Spezialitäten. Wir versuchen dies am Ende unserer Ferien immer zusammenzufassen.
Hier unser Fazit zu den Rocky Mountains:
- Essen gehen ist mit mindestens 30-45 Minuten Wartezeit verbunden. Die Restaurants sind teilweise leer, es fehlt überall Personal und deshalb können die Tische nicht besetzt werden.
- Wir haben kein Restaurant und auch keinen Laden gesehen, wo KEIN Personal gesucht wurde! Krass! Wo sind die Leute nach Corona alle hin?
- Wie wir es bereits gewohnt sind aus den USA; Rastplätze sind immer super schön, haben saubere Klos und Papier!
- Die Leute waren ausnahmslos sehr nett und auch interessiert. Sobald sie merkten, dass wir eine andere Sprache sprechen, haben sie nachgefragt und wir sind wirklich überall (auch im Walmart beim Anstehen an der Kasse) mit den Leuten ins Gespräch gekommen.
- Roomkeeping existiert fast gar nicht mehr. Wenn dann nur noch auf ausdrücklichen Wunsch. Meist nur auf Verlangen.
- Das Essen ist in dieser Region wirklich nicht gut. Weder Pancakes, noch typisch amerikanische Gerichte konnten uns überzeugen. Wir haben noch nie so schlecht gegessen in den USA.
- In Washington wird für Papiertaschen Geld verlangt! (TOP! War der einzige Staat auf dieser Reise. Sonst herrscht überall Plastiküberfluss.)
- In Wyoming gibt es Recycling Abfallbehälter im Hotel und auch draussen. Leider ist völlig unklar, was wohin kommt und so schmeisst doch jeder alles in jeden Behälter :-(.
- Wir fliegen zukünftig (wenn möglich) nur noch American Airlines (das wussten wir ja bereits), aber Premium Eco! Der Mehrplatz lohnt sich!
- Wir lieben Apple Pay! Funktioniert an den meisten Orten!
- Das Internet ist in vielen Staaten lausig. Gerade in den langen Prärie Abschnitten hatten wir kein Netz. Zum Glück waren wir nie angewiesen auf Hilfe. Das Navi mussten wir oftmals im Standby Modus verwenden.
- Und nachdem wir festgestellt haben, dass es überall Toiletten gibt, wurden wir im Staat Idaho eines besseren belehrt: Kaum Restareas und wenn dann endlich eine kam, war sie geschlossen.
- Viele Amerikaner machen hier Ferien. Gerade beim Yellowstone hatte es Leute aus allen Bundesstaaten.
- In gewissen Regionen wurde sehr viel Geld investiert; bspw. in Idaho und in Big Sky in Montana (wie ein Paralleluniversum)
- Die Streckenabschnitte waren sehr einsam und grenzwertig mit der Distanz.
- Wir haben erstaunt zur Kenntnis genommen, dass der Staat Washington wüstenähnliches Gebiet hat.
- Die Autobahnen waren alle in sehr gutem Zustand.
- Nationalpark Eintritte sind wirklich nicht teuer. Eine Jahreskarte kostet 80 Dollar.
- In den ländlichen Gegenden sind die Leute sehr dick. Sobald es städtischer wird, werden die Leute wieder dünner und auch die Autos die gefahren werden teurer. Kellner sind selten dick.
- Durchschnittlicher Gallonenpreis bei 4.50 Dollar. In Seattle kostet die Gallone dann bereits 5.29 Dollar.
- Kreisel gibt es nur in Idaho und Washingten.
- Starbucks Frappuccino sind in den USA einfach viel besser als in der Schweiz.
- Banana Republic ist eine Luxusmarke geworden und nur noch im Outlet bezahlbar.
- Wir hatten immer Temperaturen zwischen 34-37 Grad. Teilweise in den Nationalparks in der Höhe 27 Grad.
- Wir sind in diesen 3 Wochen 2800 Meilen gefahren (= 4500 km)
- Nicolas mag das Frühstück bei Ihop jetzt doch 🙂
- Alkohol gibt es in den Läden nur gegen Ausweiskontrolle, egal ob der Käufer offensichtlich über 21 Jahre als ist (also ein wirklich alter Mann ohne Ausweis konnte sein 6er Pack Bier nicht kaufen… )
- In Denver wurden kaum Masken getragen, überall danach war es fast maskenfrei. Wir sind aufgefallen mit Masken. In Seattle trugen dann wieder ganz viele Personen Masken.
- Leider hat es in dieser Region kaum California Pizza Kitchen Restaurants. Wir hatten nur in Denver einen.
- Leider gibt es hier auch wenige Cracker Barell Restaurants.
- Murdoch’s ist wie Landi, aber zusätzlich noch mit guten Kleidermarken wie Carhartt, Under Armor usw… ein Besuch wert!