Puh! Der heutige Tag war voller Überraschungen!
Wir fuhren frühzeitig los von Yakima nach Seattle. Die Landschaft hat uns wirklich überrascht… einerseits eine Bergregion, andererseits fast wüstenähnlicher Boden. Kaum kommt eine Stadt in Sicht, wird es grüner.

Die Temperaturen waren bei unserer Abfahrt sehr angenehme 21 Grad und es war windig. Eine schöne Abwechslung, aber immer noch sehr warm!
Kurz vor Seattle sollte das Simons Outlet sein, dass wir bereits in Denver besucht haben. Der Verkehr hat merklich zugenommen und von der relaxten Autofahrerei der bisherigen Strecke ist nichts mehr spürbar. Lastwagen hupen ständig, Stau… einfach Grossstadt halt.
Das Outlet ist enttäuschend! Kaum mehr Läden! Wenn sie geöffnet sind, dann erst ab 11 oder 12 Uhr. Sehr schade, denn wir haben am Anfang unserer Reise nur zögerlich eingekauft, man will ja nicht alles mitschleppen… tja… das haben wir nun davon. Allerdings was wir finden, ist merklich herabgesetzt und so konnte Nicolas bei Banana Republic ein rechtes Schnäppchen machen. BR ist zu einer sehr teuren Luxusmarke geworden. Im Normalfall nicht mehr zu bezahlen.
Hier kurz vor Seattle ist es zwischenzeitlich 10 Grad und es regnet. Später wird es dann wieder etwas wärmer, aber wir sind mit kurzen Hosen doch nicht ideal gekleidet und entscheiden uns spontan, in die nächste Mall zu fahren. Es ist die Westfield Mall, welche wir aus London kennen. Das Angebot ist riesig und wir sind rasch übersättigt. Das Mittagessen bei Panda Express ist gut und reichhaltig. Nicolas schlägt bei Macys nochmals zu und kauft ein, als gäbe es kein Morgen… lach… dabei hat er uns ermahnt, dass die Koffer schon voll sind. Da wir nur zwei Handgepäckskoffer haben, wussten wir von vornherein, dass wir einen dritten kaufen. Bei Macys läuft nichts, keine Kunden… wir finden einen Samsonite für 400 USD, den wir auf Nachfrage an der Kasse für knapp 150 CHF bekommen. Das hat sich gelohnt und nun hat jeder von uns einen Handgepäckskoffer.
Gegen Abend fahren wir dann nach Seattle Downtown wo unser Hotel liegt. Das Auto dürfen wir vor dem Hotel stehen lassen und wird für uns parkiert. Die Nacht kostet 50 Dollar für das Auto. Morgen werden wir es abgeben. Toll ist, wir bekommen ein Zimmer im 30. Stock und haben eine wunderbare Aussicht über Seattle… wow! Beeindruckend.
Und hier hören wir nun das erste Mal auch klar, dass es nur auf Verlangen Zimmerservice gibt, wegen Corona. Wenn man etwas braucht, kann man sich jederzeit melden. Wenn man das Zimmer geputzt haben möchte, dann wird es gemacht, aber nur auf Verlangen.
Wir haben uns an anderen Orten schon gewundert, wieso die Zimmer nicht gemacht wurden. Da wir meist nur 1 Nacht an einem Ort waren, war es selten der Fall, aber aufgefallen ist es uns.
Wir sind hungrig und gehen zu Fuss los. Die gängigen (uns bekannten) Restaurants sind auf 1.5 Stunden ausgebucht… es ist echt unglaublich! Schlussendlich landen wir beim Farmers Market und finden eine Bar, wo wir unglaublich gute Fish and Chips bekommen und wir gemütlich sitzen und essen können. Der Kellner ist sehr nett und wir bekommen ein Gefühl für die Stadt.


Hier ist alles ruhiger, als wir es uns von NY gewohnt sind.
Nach dem Essen machen wir noch einen kurzen Rundgang und laufen dann zurück zum Hotel.
…. und endlich wieder shoppen 🙂