Heute ist leider schon unser letzter Tag in den USA und wir fliegen heute Abend nach Hause.
Da wir im Hotel bis 14 Uhr bleiben können, wollten wir am heutigen Tag noch etwas erleben. Wir sind nach dem bei Target gekauften Frühstück losgelaufen. Eigentlich war ein Besuch in der Bibliothek geplant, aber die öffnete erst spät, so dass es knapp werden würde für uns. Also beschlossen wir, dass wir das SAM – Seattle Art Museum besuchen. Kaum losgelaufen vom Hotel, klagte Lucien über unglaubliche Übelkeit. Für ihn sind Grossstädte wirklich nicht ideal. Vor allem ohne Auto ist man schon sehr angebunden und die Verpflegung ist schwierig.
So konnten wir nicht ins Museum. Lucien meinte aber, dass er gut alleine im Hotel bleiben kann. Wir haben ja Facetime und können uns austauschen. Da das Museum nur 10 Minuten vom Hotel entfernt war, brachten wir Lucien ins Zimmer zurück und liefen dann ohne ihn los. Er ruhte sich etwas aus und wir besichtigten das SAM. Ein sehr spezielles Museum, welches einige sehr skurrile Dinge ausgestellt hatte.

Nach zwei Stunden machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel und zu unserem Sohn und brachten zur Erfrischung noch Frappuccino mit (ohne Sahne, die war aus… komische Stadt, echt). Danach zogen wir uns um und packten unsere Koffer zum letzten Mal und fuhren via Uber zum Flughafen. Wir haben es geschafft und unsere Handgepäckskoffer platzen fast aus allen Nähten, die Koffer, welche wir aufgeben sind alle 23 Kilo, ABER wir haben keinen vierten Koffer. Nicht so schlecht… lach. Nicolas bestellte einen grossen Wagen und wir hatten einen tollen Fahrer, der uns einiges unterwegs erklärte und zeigte.

Wir waren wieder viel zu früh am Flughafen und mussten sehr lange Schlange stehen, bis die Schalter öffneten. Dort bemühten wir uns dann um einen Upgrade in die Eco Premium, die es auch bei British Airways gab. Für 300 Dollar pro Person konnten wir bis London auf Eco Premium umbuchen. Allerdings konnten wir nicht zusammen sitzen. Wir wollten mindestens jemand neben Lucien sitzen, sonst hätten wir das Angebot nicht angenommen. Das machten sie dann möglich und so konnten wir tatsächlich bequemer sitzen.
Sobald das Boarding komplett war (es hatte einen freien Platz), konnten wir mit unserem Sitznachbar tauschen und Nicolas konnte zu uns in die Sitzreihe wechseln. Super! So sassen wir alle zusammen.

Wir konnten etwas dösen bis London. Beim Londoner Flughafen hatten wir allerdings beinahe einen Kulturschock, da wir uns noch die ruhige Art der Amis gewohnt waren, war das hektische Gewusel in London dann sehr anstrengend. Wir hatten genügend Zeit bis zu unserem Weiterflug. Um 15 Uhr landeten wir endlich in Zürich, wo uns Mami abgeholt hat. Wir waren völlig k.o. von der Reise. Dieses Mal waren wir wirklich sehr lange unterwegs. Es ist zwar ideal, wenn man genug Zeit zum Umsteigen hat, aber die ganze Reisezeit ist dann schon sehr lange.
Verzollen haben wir dieses Mal mit der Verzoll App gemacht und was soll ich sagen… TOP! Ich konnte alles vorbereiten und am Gepäckband noch abschliessen und zahlen und das war’s dann auch.
Und auch dieses Mal… all unsere Koffer sind da!!!