Heute morgen ist Nicolas ganz früh aufgestanden und hat das BNI hier in Coeur d‘Alene besucht. Lucien und ich assen im Hotel Zmorgen und warteten auf Nicolas. Leider gab es nicht wie gedacht beim BNI Frühstück, also retteten wir Nicolas noch zwei Brötchen vom Hotelbuffet.
Silverwood macht erst um 11 Uhr auf, dafür ist der Park bis 21 Uhr offen. Wir waren schon vor 11 Uhr dort und bis wir dann beim Eingang standen, öffneten sich pünktlich die Türen.

Der Park ist herzig angelegt, allerdings sehr klein und nicht zu vergleichen mit dem Europa Park. Der Eintritt ist mit 65 Dollar (vor Ort 75 Dollar) gesalzen für die paar Achterbahnen. Aber was macht man nicht alles für ein glückliches Kind.
Die Wartezeiten hielten sich in Grenzen. Ich habe immer im Schatten auf die Beiden gewartet und habe den Rücksack gehütet. Beim After Shock kam Lucien das erste Mal an seine Grenzen beim Achterbahnfahren. Puh… ich auch beim Zuschauen. Ich war sehr froh, dass beide wieder wohlbehalten bei mir waren.

Mittagspause gestaltete sich sehr schwierig. Überhaupt die Verpflegung ist sehr bemühend. Das Personal ist so unglaublich langsam, so etwas haben wir noch nie erlebt. Sehr freundlich, aber soooo langsam. Es war schwierig etwas zu essen zu bekommen. Nachdem wir überall abgewiesen wurden mit langen Wartezeiten, entdeckten wir eine Bar, wo es Paninis gab. Das reicht uns. Also standen wir an und haben sicher eine Stunde auf unsere drei Paninis gewartet. Selbst die sonst sehr ruhigen Amerikaner, haben sich beim Kellner (der aussah wie der Doppelgänger von Enea Wilhelm und ca. 12 Jahre jung war) beschwert. OBERMÜHSAM. Um halb drei hatten wir endlich das Panini vor uns.
Danach ging es auf den Zug, der einen Rundfahrt über das Gelände machte. Im Anschluss war das Mittagessen verdaut und wir konnten uns wieder den Achterbahnen widmen. Da zum Park ein Wasserpark gehört, haben sich am Nachmittag viele zu den Wasserbahnen verzogen und die beiden Männer mussten kaum mehr anstehen.

Es war ein schöner, aber strenger Tag. Die Sonne brannte recht erbarmungslos vom Himmel bei ca. 32 Grad. Um 19 Uhr verliessen wir den Park und fuhren zum Cracker Barrel, um dort zu essen. Dort mussten wir zuerst 30 Minuten auf einen Tisch warten und danach nochmals ewig bis wir bedient wurden.
Uns ist aufgefallen, dass wirklich bei allen Läden und Restaurants dringend Personal gesucht wird. Alle sind unterbesetzt. Vermutlich eine Folge von Corona. Aber sehr unangenehm als Gast, wenn man 30 Minunten, resp. 60 Minuten warten muss, wenn das Lokal halb leer ist.
Das Personalproblem scheint nun weltweit angekommen zu sein… 🙁