4. August 2019 – Duluth; Laketrail, Spirit Mountains

Heute morgen hat uns die Sonne begrüsst, also fuhren wir nach dem Frühsrück wieder auf den Parkplatz beim Aquarium und starteten dort den Laketrail. Unterwegs sahen wir vierrädrige Velofahrräder zum mieten, leider war keines frei…?.

Also ging es zu Fuss weiter dem See entlang. Als wir unter der Aerial Brücke waren, kamen gerade mehrere Schiffe und wir konnten sehen, wie die Brücke hochfährt… super cool.

Es gibt einen Lakefront Train, welcher aussieht wie «Thomas die Lokomative». Wir hatten Spass daran, dem Zug zuzusehen… sehr hübsch gemacht. Der Seezugang war leider kein Sand, sondern Kieselsteine. Lucien und ich wollten trotzdem die Füsse baden und kamen fast nicht mehr aus dem Wasser. Die Steine waren glühend heiss und Nicolas musste Lucien dann ein recht langes Stück tragen, bis wir die Schuhe wieder anziehen konnten.

Wir sind viel gelaufen und um die Mittagszeit nach Downtown abgebogen, da Nicolas dort einen speziellen Glaceladen via Google Maps gefunden hatte. Das wäre bestimmt ein schönes Quartier, wenn nicht die GANZE  Strasse aufgerissen wäre… kaum Leute unterwegs. Wir fanden den Glaceladen und schauten bei der Zubereitung zu… mega! Die Eisrollen schmeckten auch sehr lecker.

Danach gingen wir dem See entlang wieder zurück. Statt unter der Aerial Brücke durchzugehen, wollten wir sie überqueren. Sobald sie hochfährt, ertönt ein Signal und man muss warten. Es darf also niemand auf der Brücke sein, wenn sie hochfährt. Nachdem wir die Brücke überquert hatten, machten wir im Schatten Pause und beratschlagten was wir noch unternehmen wollten. Nicolas stiess auf die Wintersport Bergregion von Duluth. In den USA mit einem Sessellift fahren? Oh ja! Also liefen wir wieder zu unserem Auto und von dort zum Hotel, um die Sandalen gegen Turnschuhe auszutauschen. Dann ging es zum «Spirit Mountain».

Wir konnten rodeln ähnlich wie im Atzmännig. Lucien und ich fuhren gemeinsam. Nicolas war etwas ärgerlich auf uns, da wir sehr vorsichtig fuhren. Die Kurven waren nicht ohne. So musste er leider wegen uns etwas bremsen. Aber es hatte allen Spass gemacht. Danach suchten wir lange nach dem Eingang zum Sessellift. Nicht wirklich gut beschriftet. Wir fragten dann beim Ticket lösen, wo wir den hin mussten und fanden schlussendlich den Sessellift. Kaum auf dem Lift, suchten wir verzweifelt nach dem Bügel. Nicolas filmte, Lucien sass frei in der Mitte, ich hatte richtig Panik, dass er runterfällt. Alle Sessel, welche uns entgegen kamen waren mit offenem Bügel. Ich klammerte mich am Rand fest und packte auch Lucien. Endlich konnte sich Nicolas von der Kamera lösen und wir konnten den Bügel (der doch vorhanden war) hinunterklappen… puh… mir sass der Schreck recht in den Gliedern. Unten gab es nicht viel zu sehen, so dass wir nach einem Getränk wieder mit dem Sessellift hochfuhren.

Es war ein sehr abwechslungsreicher Tag in der schönen Natur. Es hat uns wunderbar gefallen.

Nun machen wir eine kurze Pause, bevor wir ins Texas Roadhouse zum Essen gehen.